Ein Wölflingswochenende gehört gut geplant…

… und das haben wir gelernt, an einem Wochenende in BaWü:

Pünktlich um 15:15 Uhr trafen wir uns am Nürnberger Hauptbahnhof, um gemeinsam eine Reise anzutreten. Wir – das sind 5 Jupfis, 5 Pfadis und 2 RRs vom Stamm Sigena. Und für uns ging es für ein Wochenende nach Ulm.
Ulm? Was will man denn da? Neben dem höchsten Kirchturm der Welt und der höchstgelegensten Straßenbahnhaltestelle Deutschlands gibt es in Ulm auch noch einen wunderbaren Pfadistamm – die weiße Rotte!
Mit ihnen haben wir schon die letzten (fünf?) Jahre unsere Wölflingswochenenden geplant und so sollte es auch dieses Jahr wieder werden. Nur mit dem Unterschied, dass wir dieses Jahr nicht zu acht im Orgateam saßen, sondern glatt zu zwanzigst. Da staunste, was?!

So rollten wir also in den Ulmer Bahnhof ein und trafen nach einem kurzen Spaziergang im Stammesheim der weißen Rotte ein. Vor allem im Vergleich zu unserem nicht existenten Heim macht der Donauturm echt was her…
Dort ging es los mit einem Anfangskreis, “Was machst du denn da?!”-Spielen im Dunkeln und nach dem Abendessen mit einer langen Runde “Speed Dating”, damit sich die Sigenas und WRUler*innen untereinander kennenlernen konnten.
Noch am Freitag Abend ging’s ans Eingemachte: Wenn wir ein Wochenende für die Wölflinge machen wollen, brauchen wir wohl ein Thema… Für die Frage ließen die Orga-Erfahrenen die Jüngeren alleine und besprachen bei Eis und Gesang die pädagogischen Einheiten des nächsten Tages. Die Sipplinge ließen ihre Köpfe bis spät in die Nacht weiterspinnen, bis sie schlussendlich in einen tiefen Schlaf fielen…

…der jedoch nicht allzu lang andauerte. Um acht Uhr früh wurden alle von den himmlischen Gesängen von Noah und Lotta geweckt, die mit ihren durch Halsbonbons geweckten Stimmen die “Morgenstimmung” von Edvard Grieg nachahmten.
Bei der Morgenrunde wurden Theater- und Singkunst auf die Probe gestellt, doch man konnte den meisten gut ansehen, dass sie nur an Schlaf oder Essen dachten. Vom Frühstück gestärkt ging es wieder an den Denksport – Step 1 bei der Aktionenorganisation: Aufgabenüberblick schaffen.
Was gibt es bei einem Wochenende für Aufgabenbereiche? Und sind die echt alle notwendig? Fazit: Etwa vier und ja, weder Ausschreibung noch Anreiseplanung darf fehlen.
Im “Open Space” konnte dann jede*r an dem Aufgabenbereich arbeiten, wofür er*sie gerade Energie hatte. Und siehe da – ziemlich schnell kristallisierten sich ziemlich gleich große Teams heraus und kein Thema wurde alleine gelassen.
Und schon war es wieder Zeit für Essen, hurra! Danach erklärte uns Frieda mit schauspielerischen Einlagen die Aufsichtspflicht und wieso wir uns damit beschäftigen müssen.
Um das Organ da oben wieder abzulenken und für den Orga-Endspurt aufzufrischen, tanzten wir im Regen, tollten wir auf einem Spielplatz herum und spielten einige Runden “14 – 13”. Nicht alle – ein paar konnten nicht von der Anreiseplanung oder unserer geliebten Cajonito (danke liebster Vorstand ❤ ) getrennt werden.
Nach dem Abendessen ließen wir den Samstag noch mit einem Tröstworkshop, einer Meditierrunde und einer Lichterspur entlang der Donau ausklingen. Ein Singeabend darf natürlich auch nicht fehlen…

Der Sonntag war ruckzuck um. Es wurden die letzten organisatorischen Dinge geregelt, Materiallisten geschrieben und Kontakte ausgetauscht. Nach einem High-Speed-Mittagessen wurde noch schneller aufgeräumt und dann mussten wir Sigenas die Ulmer auch schon wieder verlassen – doch halb so schlimm, in acht Wochen treffen wir uns wieder, um unser wunderbares Wölfiwochenende in die Tat umzusetzen!
Müde und erschöpft, doch frohen Mutes fuhren wir nach Hause und natürlich hatten wir im Zug noch genug Energie, um analoge Listen zu digitalisieren und die Ausschreibung fertigzustellen. Motivation gibt Energie 🙂

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